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Der dänische Desinfektionsmittelhersteller Jorenku wandelt Verlust in Millionengewinn und schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Überschuss von 1,6 Millionen Kronen ab. Nach Angaben der Unternehmensleitung ist das Wachstum u.a. auf Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa sowie Probleme mit der Afrikanischen Schweinepest zurückzuführen.

1,6 Millionen Kronen unter dem Strich. Im vergangenen Jahr ist es Jorenku gelungen, die Verluste der Vorjahre in einen Gewinn zu verwandeln.
Laut Geschäftsführer Johnni Pedersen ist dies historisch gesehen typisch für das Unternehmen aus Dänemark.
„Historisch gesehen erzielen wir in der Regel einen Gewinn von einigen Millionen. In den vergangenen Jahren hatten wir Ausgaben für Umbauten und Maschinen. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass wir 2023 und 2024 ein Minus unter dem Strich hatten“, sagt er gegenüber Effektivt Landbrug.
Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest
Die Investitionen der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass im Jahresabschluss 2025 keine entsprechenden Ausgaben für Umbauten und Renovierungen angefallen sind. Darüber hinaus haben Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa und Probleme mit der Afrikanischen Schweinepest einen positiven Einfluss auf das Ergebnis des Unternehmens gehabt.
Ein wichtiger Faktor ist dabei nicht zuletzt das Produkt Staldren®, das weltweit bekannt ist.
„Wir waren die Ersten mit diesem Produkt, und man muss einfach sagen: Wenn es wirklich Probleme gibt, sucht man Produkte, die man kennt. Genau das haben wir erlebt. Die Kunden haben sich für die sichere Lösung entschieden“, sagt der Geschäftsführer und fährt fort.
„Unser Markt ist in Europa und in Südostasien stark gewachsen. Diese beiden Märkte haben sich wirklich sehr entwickelt. Das trägt dazu bei, dass wir ein Plus unter dem Strich haben.“
Neben einem höheren Umsatz mit dem Produkt Staldren® hat Jorenku auch ein steigendes Wachstum im Bereich Futtersäuren erlebt.
„Es handelt sich um acht verschiedene Arten von Futtersäuren, die im Nassfutter und Wasser vor allem für Schweine und Hühner eingesetzt werden und den pH-Wert im Wasser senken. Sowohl in Dänemark als auch in Europa haben wir mit Futtersäuren ein starkes Wachstum verzeichnet. Diese beiden Produkte waren im vergangenen Jahr unsere großen ‚Blockbuster‘“, erklärt Johnni Pedersen.
Lesen Sie die volle dänische Version des Artikels bei Effektivt Landbrug, 11. März 2026, Seite 16.